Technische Perfektion und maximale Sicherheit

Wenn Sie tt-töff und Franz Truttmann nicht kennen, werden Sie sich fragen: Welche Qualität kann diese Firma bringen und soll ich mein Motorrad dieser Garage anvertrauen? Vielleicht kann ein Blick in die Geschichte des Unternehmens zur Klärung dieser Frage beitragen.

Auf einen Punkt gebracht: Ich war Rennmechaniker von Edwin Weibel und ich bin Vater von vier Kindern. Deshalb sind meine beiden wichtigsten Ziele: Technische Perfektion und maximale Sicherheit.

Anfangs der Neunziger-Jahre war ich Rennmechaniker von Edwin Weibel auf Ducati. Zusammen mit dem Rennstall von Schnider Coarse waren wir ein Power-Team und gewannen zwei Mal die Deutsche Meisterschaft im Superbike. Was war mein Beitrag? Natürlich die optimale Präparation des Fahrzeuges und die technische Führung des Athleten auf dem Kurs. Aber nicht nur das. Mein ebenso grosses Verdienst war Ruhe auszustrahlen, in der Hektik nicht den Kopf zu verlieren und die Einzelkämpfer zu einem Team zu vereinen.

Wie wird man Rennmechaniker? Selbstverständlich durch die Freude am Rennsport und die Hartnäckigkeit des Tüftlers. Allerdings reicht das nicht aus. Grundvoraussetzung ist eine solide mechanische Ausbildung. Als Maschinenmechaniker bot mir mein erster Arbeitgeber eine einmalige Gelegenheit: Für die Schilter-Landwirtschaftsfahrzeuge gab es zu dieser Zeit keinen ausreichenden Service mehr. Wir waren gezwungen Ersatzteile zum Teil selbst herzustellen. Dieser Challenge war für mich eine hervorragende Schule: Ich lernte Präzisionsteile zu fräsen und zu drehen. Zudem mussten wir Lösungen für immer wieder kehrende technische Probleme lösen. Das hat meinen Blick geschärft für technische Lösungen, die durch Einfachheit und Cleverness überzeugen. Noch heute schlägt mein Herz höher, wenn ich in einem Motorrad eine Lösung entdecke, die einem kreativen Hirn entsprang und nicht bloss den Null-Acht-Fünfzehn Weg beschritt.

Daneben bin ich wie gesagt ein Familienmensch. Deshalb beschäftig mich auch das Risiko des Motorradfahrens. Viele meiner Kundinnen und Kunden sind Väter und Mütter und tragen eine grosse Verantwortung für ihre Kinder und Familien. Wenn ein Junger noch auf gut Glück durch eine Kurve ziehen kann, sollte sich ein Vater oder eine Mutter defensiver verhalten. Als Garagist und Berater will ich zu einer verantwortungsvollen Haltung beitragen.